Familienkino im Januar: lauter Freunde
Neue Schulfreunde für Christian Ulmen in Jonas ab 5. Januar
Regie: Robert Wilde
Den ersten Freund: Anne liebt Philipp ab 12. Januar
Regie: Anne Sewitzky
Ein Wiedersehen mit alten Freunden: Die Muppets ab 19. Januar
Regie: James Bobin
Schlaue Freunde: Fünf Freunde ab 26. Januar
Regie: Mike Marzuk
Merry Christmas & Fröhliche Weihnachten
Ich wünsche allen LeserInnen dieser Seiten schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr, und freue mich über alle, die dann wieder hier vorbei schauen. Immerhin lautet einer meiner Vorsätze: Regelmäßigere Pflege dieser Seiten.
Stacey Kent haucht mellow Jazz Standards
Stacey Kent: “Dreamer In Concert”
Seit sie mit ihrem ersten Album “Close Your Eyes” 1997 die Jazz-Szene überraschte, hat Stacey Kent fast jedes Jahr ein neues Album heraus gebracht. Nach acht Studio-Platten ist „Dreamer in Concert“ das erste Live-Album der Sängerin. Aufgenommen wurden die 12 Tracks während zwei Konzerten in La Cigale, Paris im Mai dieses Jahres. Allerdings erinnert nur das Klatschen des Publikums zwischen den Stücken daran, dass die Sängerin hier auf einer Bühne steht. Die Songs klingen alle so privat und intim, dass Zuhörerin das Gefühl hatte, die Sängerin befände sich in einem nicht-öffentlichen Räum und sänge alleine für sie. Selbst die Musiker, die bei Live-Auftritten sonst Raum für auffällige Soli und spontane musikalische Aussagen haben, sind hier alle sehr zurückhaltend, ihr Zusammenspiel elegant und unaufdringlich. Stacey Kent flüstert, haucht, säuselt neues Leben in melodische „old-school“ Jazz-Balladen, singt die alten Geschichten mit makelloser Phrasierung und zarter Stimme, die mal melancholisch verträumt, mal fröhlich hüpfend daherkommt.
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Eine Kostprobe? Hier:
Familienkino im Dezember: Weihnachtliche Abenteuer und animierte Fortsetzungen
Seit seine Freundin ihn verlassen hat, will Grundschullehrer Paul Maddens mit dem ganzen Weihnachts-Frohsinn nichts mehr zu tun haben. Zu dumm, dass ausgerechnet er dazu verdonnert wird, das jährliche Krippenspiel der Schule zu organisieren. mehr
Regie: Debbie Isitt
Darsteller: Martin Freemann, Jason Watkins, Schley Jensen, Marc Wootton u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung
Happy Rutsch
„Six degrees of separation“ auf Russisch. Wer Schräges mag, ist hier richtig. In „Happy Rutsch“ schicken die Filmemacher am Silvesterabend 20 Protagonisten auf eine chaotische Reise durch sechs verschiedene Zeitzonen
des größten Landes der Erde. Neun unterschiedliche Stories werden dabei erzählt, die in zehn verschiedenen Städten stattfinden. Da muss man schon gut aufpassen, um die vielen Figuren nicht durcheinander zu bringen. mehr
Regie: Timur Bekmambetov, Alexander Woitinski
Darsteller: Ivan Urgant, S. Svetlakov, E. Plaksina, N. Presnyakov, V. Brezhneva, A. Smolyaninov, K. Vilkova, S. Garmash u. v. a.
FSK-Freigabe: ab 6 J.
Außerdem im Dezember zu sehen: Happy Feet 2 – ein neues Abenteuer der tanzenden Pinguine (mehr lesen), Alvin und die Chipmunks 3 – die singenden Streifenhörnchen mit den Helium-Stimmen sind wieder da, (mehr lesen) und: Der gestiefelte Kater – ein grandioses Shrek-Prequel, in dem wir einiges über die Herkunft des Latino-Katers erfahren. (mehr lesen) Und das alles natürlich in 3 D.
Spritzige Chansons über das Leben: Marie Laure “Simplement la vie”
Euzen: Sequel
Dunkel und düster ist das Cover des neuen Albums der nordischen Elektro-Formation Euzen (ausgesprochen „you seen“). Vor gespenstisch anmutendem, finsterem Hintergrund blickt die leichenblasse Sängerin Maria Franz durchbohrend den Betrachter an. In Händen hält die Leadfrau der dänischen Band eine rätselhafte Kugel, so rätselhaft wie die Musik, die sie mit ihrem Quintett auf ihrem zweiten Album „Sequel“ präsentiert. Mit Christopher Juul an Piano, Keys und weiteren Elektro-Instrumenten, Harald Juul an Gitarre, Banjo, Mandoline und Bouzouki, Jon Pold Christensen am Bass und Kristian Uhre an Schlagzeug und Percussion, breiten die Kopenhagener einen einzigartigen Klangteppich aus, der aus abrupt wechselnden Melodien, Stakkato-Tönen und hämmernden Beats besteht. Dazwischen schlängelt sich die Stimme von Maria Franz.
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Mama Africa – Miriam Makeba
In seiner Dokumentation „Mama Africa – Miriam Makeba“ hat nun der finnische Regisseur Mika Kaurismäki das Leben der Sängerin nachzeichnet. Anhand von zahlreichem Archivmaterial sowie aktuellen Interviews mit Freunden, Verwandten und Wegbegleitern, erzählt Kaurismäki die Geschichte einer ungewöhnlichen Künstlerin und Kämpferin. Kaurismäki zeichnet jedoch kein „Star“porträt, sondern nähert sich Mama Africa-Miriam Makeba aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Film zeigt sie als sorgende Mutter, als liebevolle Oma, mutige Aktivistin, als Sängerin, und als Frau, die viele Erfolge gefeiert, aber auch viele Schicksalsschläge erlitten hat.
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Regie: Mika Kaurismäki
Kinostart: 10.11.2011 – Deutschland/Finnland – 2011 – Filmlänge: 90 Min.
Tanz den Knoblauch: Afrikas beste Choreographien zu Gast im tanzhaus nrw
Was Knoblauch mit Tanzen zu tun hat? Auf die Antwort kommt man vielleicht, wenn man das Solostück „Ail? Aїe! Aїe!“ des Choreographen und Tänzers Junior Zafialison aus Madagaskar gesehen hat. Zafialison ist einer der Gewinner des Afrikanischen Tanzfestivals „Danse l’Afrique danse!“. In deutscher Erstaufführung zeigt das Tanzhaus NRW die drei besten Choreographien aus dem schwarzen Kontinent. Diese haben absolut nichts mehr mit Strohrock- und Tamtam-Romantik zu tun, sondern erzählen moderne (Tanz)Geschichten von Leid und Elend in hochdynamischen, bizarren und auch fließenden Körperbewegungen – oftmals sogar völlig ohne musikalische Begleitung. Viel mehr als die Musik spielt das Lichtdesign in den Choreographien eine tragende Rolle. Am Anfang von Zafialisons Performance erhellt ein fluorisierendes kaltes Licht nur eine kleine Ecke der Bühne. Aus der Helligkeit heraus bewegt sich der Tänzer von einer Seite des Podests zur anderen, und wirkt im flackernden Licht wie eine Figur aus einem Stummfilm. Dann bleibt das Licht stehen, bildet einen Kreis, in der sich die Figur niederlässt. Nun beginnt der Tanz mit dem Knoblauch, der in einem Mörser zum Gesang des Tänzers zermalmt wird. Doch den Gesang nimmt man kaum wahr, das rhythmische Stampfen übertönt alles, wird lauter und immer lauter, bis der gleißend weiße Lichtkegel sich in einen warmen Rotton wandelt und die ganze Bühne erhellt. Es sind Tänze aus Licht und Schatten, aus surrealistisch wirkenden Bewegungen, dynamischen Gebärden und klassischen Tanzschritten, die die drei Choreographen in ihren Stücken präsentieren. Horacio Macuacua aus Mosambik, der mit Größen wie Louise Lecavalier gearbeitet hat, überzeichnet in seinem Stück „Orobroy, stop!“ den traditionellen Tanz der Frauen. Auch hier gibt es lange Sequenzen ohne Musik, während drei Tänzer sich über die Bühne robben, Flamenco-Einlagen darbieten und von sperrigen Bewegungen bis hin zu klassischen Ballett-Schritten eine ganze Bandbreite des modernen Tanzes persiflieren. Das Stück „On The Steps“ des Kongolesen Florent Mahoukou zeigt am eindringlichsten die Transformation Afrikas und somit auch die Transformation des afrikanischen Tanzes: In verschiedenen Sequenzen geht es um das Archaische und die Moderne, um Afrika zwischen Tradition und Fortschritt. Zu Musik, die von Techno-Sounds über Soul- und Popklängen bis zu afrikanischem Gesang reicht, lassen sich die Tänzer zunächst wie von einer fremden Macht bewegen, bis sie sich von ihren Hüllen befreien und in einer witzigen Sequenz den westlichen Mode-Catwalk nachäffen. Doch der Tanz endet mit einem infernalischen, hoffnungslosen Schrei – ein Hinweis auf die Ausweglosigkeit der conditio africanae?
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Sozialer Abstieg: Wenn die Armut anklopft
Familienkino im November: von überforderten Weihnachtsmännern, frechen Lausbuben und stahlharten Kämpfern
Tom Sawyer
gedreht. Fast 100 Jahre später hat Hermine Huntgeburth Missouri nach Brandenburg verlegt und das fiktive Städtchen St. Petersburg am Mississippi in Neuruppin und Rumänien neu entstehen lassen. Vor diesen Kulissen
spielt sich die bekannte Geschichte vom Lausbuben Tom Sawyer und dessen besten Kumpel Huck Finn ab… weiter lesen in der November Libelle
Arthur Weihnachtsmann 3 D
Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel
weiter lesen in der November Libelle
Real Steel
weiter lesen in der November Libelle














