Familienkino im Mai: Zickenalarm im Internat, Spionage in 4D, Tiger und Bär auf Schatzsuche und die Geschichte eines Mädchens, das lieber ein Junge wäre
Tomboy
Fast ausschließlich aus Kindersicht erzählt der Film mit großer Authentizität und Natürlichkeit diese berührende Geschichte einer Identitätssuche. Zoé Heran überzeugt als Laure/Michael in ihre erste Kinorolle und auch Malon Lévana spielt die kleine Schwester frappierend echt. Ob dieser Film jedoch für Kinder oder eher für Eltern ist, ist nicht ganz klar. Im Subtext geht es um das die Themen Gender, Homo- bzw. Transsexualität, doch es bleibt offen, ob Laure einfach nur ein Tomboy ist, also sich wie ein Junge kleidet und benimmt, oder ob das Anzeichen ihrer späteren sexuellen Neigung sind. Auf jeden Fall ist der Film empfehlenswert für Eltern, die eine ähnliche Tochter haben, um die Problematik aus Kindersicht zu betrachten. Kinder werden völlig unvoreingenommen Gefallen am Rollenspiel der Titelheldin, und an der Darstellung eines traumhaften Sommers finden. Stoff für anschließende Familiengespräche liefert der Film auch genug.
Regie: Céline Sciamma
Darsteller: Zoé Héran, Malon Lévana, Jeanne Disson, Matthieu Demy, Sophie Cattani u.v.a.
Spy Kids 4 D – Alle Zeit der Welt
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Regie: Robert Rodriguez
Darsteller: Jessica Alba, Joel McHale, Alexa Vega, Daryl Sabara, u.a.
Familienkino im März
Von merkwürdigen Typen, Fabelwesen, Fussballkarten und ein geheimnisvolles Krokodil
Unser Leben – eine spannende Begegnung mit tierischen Wesen
Regie: Michael Gunton,Martha Holmes, Kinostart: 15. März
Anders als der Titel vermuten lässt, geht es in dieser BBC-Dokumentation nicht um unser, also menschliches Leben, sondern um das der Tiere. In beeindruckenden Bildern zeigt der Film verschiedene
Spezies – zu Land, im Wasser und in der Luft. Auf allen Kontinenten waren die Drehteams unterwegs, um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu filmen.
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Mein Monatsfavorit:The Liverpool Goalie oder Wie man die Schulzeit überlebt
Regie: Arild Andresen, Kinostart: 15. März
Das Leben kann verdammt hart sein, wenn man 13 Jahre alt, ein Einserschüler, mäßiger Sportler und Sohn einer hypervorsichtigen Alleinerziehenden ist.
Jo wird in der Schule gehänselt, muss für den Klassentyrann Tom Erik die Hausaufgaben erledigen, und kassiert obendrauf regelmäßig Prügel von dessen Bande. Zuflucht findet Jo in seinen phantasievollen und abenteuerlichen Tagträumen. Und beim Sammeln von Fußballkarten.
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Die Piraten – Ein Haufen merkwürdiger Typen
Regie: Peter Lord, Jeff Newitt, Kinostart: 29. März
Käpt’n Jack Sparrow muss mal kurz Platz machen, denn jetzt kommt “Piratenkapitän”, ein Möchtegern-Haudegen, der es mit seiner merkwürdigen Crew irgendwie nie schafft, zum Schrecken der Weltmeere zu werden. Entered seine Mannschaft ein Schiff, dann gibt’s an Bord garantiert nichts zu holen – oder höchstens die abfallenden Glieder der leprakranken Besatzung… Trotzdem möchte Piratenkapitän zum „Piraten des Jahres“ gekürt werden. Leider gibt es Konkurrenz um den begehrten Titel: Die Seeräuber Black Bellamy und Entermesser Lis gieren ebenfalls nach der Trophäe.
Das Haus der Krokodile
Regie: Cyrill Boss & Philipp Stennert, Kinostart: 22. März
Alle Kino Tipps für Familien im März finden Sie hier: Kino_03-12
Familienkino im Februar
Der Junge mit dem Fahrrad
Regie: Jean-Pierre und Luc Dardenne, Kinostart: 9. Februar
Cyril lebt im Heim, weil sein Vater verschwunden ist. Doch der Zwölfjährige büxt aus, um den Vater zu suchen. Als er akzeptieren muss, dass sein Papa tatsächlich unbekannt verzogen ist und obendrein auch noch sein geliebtes Fahrrad verkauft hat, dreht Cyril durch. mehr lesen …
Hugo Cabret
Regie: Martin Scorsese, Kinostart: 9. Februar
Den Golden Globe für die Beste Regie hat er bereits eingeheimst, am 26. Februar wird er wahrscheinlich noch den einen oder anderen Oscar bekommen. Immerhin hat er Nominierungen in 11 Kategorien. Im neuen Film von Kinolegende Martin Scorsese sind die visuellen Effekte sehr beeindruckend, doch die Geschichte kommt etwas lahm daher: Der Waisenjunge Hugo lebt unter den Dächern des Pariser Bahnhofs Montparnasse und sorgt dafür, dass die Bahnhofsuhren immer richtig gehen. Einziges Erinnerungsstück des Jungen an seinen Vater, der ein begnadeter Uhrmacher war, ist eine kaputte Aufziehfigur, zu der der passende Schlüssel fehlt. mehr lesen …
© Paramount Pictures
Yoko
Regie: Franziska Buch, Kinostart: 16. Februar
Ist es ein Hund? Ist es ein Affe? Nein! Das pelzige weiße Wesen, das die 11-jährige Pia in ihrem Baumhaus entdeckt, ist ein Yeti. Und dieser Yeti, genannt Yoko, ist keinesfalls riesig und furchterregend, wie Reinhold Messner uns glauben lassen mag, sondern klein, neugierig, chaotisch und sehr, sehr putzig. Das wundert nicht, denn Yoko entspringt der Fantasie des Kinderbuchautors Knister. Und wenn einer weiß, was Kinder mögen, dann er. mehr …
Kleiner starker Panda
Regie: Greg Manwaring & Michael Schoemann, Kinostart: 23. Februar
Dieser Film ist 3-D für Anfänger, eingebettet in einer Bilderbuchgeschichte mit süßen Tieren und einer Öko-Botschaft: Manchu ist ein neugieriges Pandabärchen, das ständig Fragen stellt. Woher der Wind kommt, wohin der Fluss fließt, was sich hinter dem Bambushain befindet will er wissen. Und so führen
ihn seine täglichen Streifzüge immer tiefer in den Bambuswald hinein, wo er neue Freunde trifft und seltsame Dinge wie Waldrodung sieht.
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Familienkino im Januar: lauter Freunde
Neue Schulfreunde für Christian Ulmen in Jonas ab 5. Januar
Regie: Robert Wilde
Den ersten Freund: Anne liebt Philipp ab 12. Januar
Regie: Anne Sewitzky
Ein Wiedersehen mit alten Freunden: Die Muppets ab 19. Januar
Regie: James Bobin
Schlaue Freunde: Fünf Freunde ab 26. Januar
Regie: Mike Marzuk








