Sozialer Abstieg: Wenn die Armut anklopft
Sozialer Wohnungsbau: Ein vorbildliches Beispiel in Bielefeld
My home is my castle, sagt der Engländer. Glücklich die Menschen, die die Mittel haben, sich ihre Castles zu bauen, oder die sich Luxusmieträume leisten können. Eichenparkett, Fußbodenheizung, italienische Sanitärkeramik, elektrische Rollos, große Terrassen – wer Geld hat, kann sich diesen Traum erfüllen. Anders sieht es aus, wenn man mit einem Wohnungsberechtigungsschein (WBS) auf Wohnungssuche geht. Wer einkommensschwach ist, stellt keine so hohen Ansprüche an die Beschaffenheit seiner vier Wände. Preisgünstiger Wohnraum ist in Deutschland knapp, obwohl er wegen sinkender Einkommen heute gefragter denn je ist. Trotz Förderung gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Und so können sich finanziell Schwächere meist nur schlecht ausgestattete Wohnungen in unbeliebten Stadtteilen leisten. Und doch ist es durchaus möglich, Wohnraum mit hohen Standards und zu bezahlbaren Mieten zu bauen.
In Bielefeld steht ein solches Musterbeispiel. Edler Schiefer im Treppenhaus, Parkettböden mit Fußbodenheizungen in den Wohnräumen, hochwertige Sanitäranlagen in den Bädern, elektrische Jalousien, die sich automatisch je nach Sonneneinstrahlung öffnen und schließen. Ein kontrolliertes Lüftungssystem sorgt nicht nur für gesundes Wohnklima, sondern senkt auch die Energiekosten, die in dem Haus ohnehin niedrig gehalten werden. Für Warmwasser sorgen Solarpanels auf dem Dach. Und alle Wohnungen sind Barriere frei.
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Sonne ja! Aber nur mit dem richtigen Schutz
Wenn die Sonne scheint, hebt sich die Stimmung der meisten Menschen. „Nichts Süßres gibt es, als der Sonne Licht zu schaun“ wusste schon Friedrich von Schiller. Was man damals allerdings noch nicht wusste: Sonne macht nicht nur glücklich. Zu viel ist regelrecht schädlich. Mit jedem Sonnenbrand steigt die Hautkrebsgefahr. Die Haut vergisst nie! Der Mensch dafür leider allzu oft – und zwar das Eincremen.
Ökokosmetik: Vom Reformhaus zum Catwalk
Mit Kosmetikprodukten werden Milliardenumsätze erzielt. Fast 2 Milliarden Euro geben wir hierzulande jeden Monat für Körperpflege aus, Tendenz steigend. Und so kommen ständig neue wohlklingende Erzeugnisse auf den Markt. Sie verjagen Falten, lassen Cellulitis verschwinden, bringen unsere Teints zum strahlen, machen unsere Haut zart, unsere Wimpern voll. Sie versprechen uns „anti Age“ und „ Pro Youth“. Bei solch wundervollen Verheißungen greifen wir gerne zu und achten nicht unbedingt auf die Inhaltsstoffe. weiter lesen …
Schöne Begleiter durchs Jahr
Noch schreiben wir das Jahr 2010, doch in wenigen Tagen sind die Nuller-Jahre vorbei und auf dem Kalenderblatt steht dann 2011. Für die tägliche, wöchentliche oder monatliche Zeitrechnung und Planung des Alltags gibt es mehrere Tausend Kalendarien mit den unterschiedlichsten Motiven. Tiere, Autos, witzige Sprüche, Männer, Frauen, Kinder, Blumen, Stars und Sternchen, Puppen, Rezepte, Leuchttürme, Strände, Comic-Helden, Bäume, Traumlandschaften, Babys … die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Jetzt ist die Zeit, sich einen passenden Begleiter fürs kommende Jahr auszusuchen. Ich habe mich in der Flut ein wenig umgeschaut und stelle meine Favoriten für das kommende Jahr in der Dezember-Ausgabe von Libelle vor.
Neues Leben
Pictura Verlag, Beginnings
Bildkalender ISBN 9783939982920, 13,95 €
Familienplaner ISBN 9783939982944, 11,95 €
Wochen Agenda ISBN 9783939982982, 12,95€
Mehr lesen in der Libelle-Dezember Ausgabe
Gaumengenuss: Die einzig aufrichtige Liebe
Von der Leinwand auf den Laufsteg
Mode, Fashion, Haute Couture – bei diesen Wörtern werden Frauen schwach. Namen wie Gaultier, Gucci oder Galliano wecken Sehnsüchte nach feinem Fummel, hohen Hacken und ausgefallenen Accessoires. Selbst wenn der Kleiderschrank zum Bersten voll ist, das Shoppen nach neuen must-haves geht immer. Schon Ende des 18. Jahrhunderts spezialisierten sich Modejournale auf die Kleiderträume betuchter Damen. Die neueste Frühjahrstoilette wurde auf Farbstichen im Magazin für Frauenzimmer und dem Jahrbuch für das schöne Geschlecht abgebildet. Heute sind es die Stars und Models, die in Blättern wie Elle und Vogue zeigen, was angesagt ist. Die Macht solcher Modejournale wurde kaum treffender und bissiger geschildert als in der Komödie „Der Teufel trägt Prada“, in der Meryl Streep als gefürchtete Chefin des fiktiven Blatts Runway selbst Designer zum Zittern bringt. Prada tragen und über den roten Teppich schreiten – der Traum von Millionen Frauen.
Vier mal im Jahr präsentieren Models während der Defilés die Kreationen, die in der nächsten Saison „in“ sind. Modescouts haben zuvor in den Metropolen der Welt die neuesten Trends erspürt. Wobei neu manchmal ganz schön alt aussieht. Flatternde Hippiekleider und Römersandalen, die Hits dieser Saison, feiern ihren zweiten Frühling. Auch Plateauschuhe aus den 70ern erleben ein Comeback, selbst die Legging aus den 80ern ist wieder da.
Neben dem Recycling, neu etikettiert als Retro-Chic oder Vintage-Look, blickt die Mode auch gerne nach Hollywood. Die Looks alleine an Models vorzuführen reicht lange nicht mehr. Filmpremieren sind die neuen Catwalks. Hier führen Angelina, Cameron & Co. die neuesten Kreationen der Designer vor, drehen sich im Blitzlicht der Fotografen und rufen gleich die Namen der Schöpfer für die korrekte Bildunterschrift dazu. Die Fotos schmücken dann die Seiten der Modemagazine. Und Frauen auf der ganzen Welt ahmen die Looks nach. Frauen, Film und Fashion – drei Begriffe, die untrennbar sind und dafür sorgen, dass sich der Modezirkel immer dreht. Alleine in Deutschland geben Frauen über 17 Milliarden Euro jährlich für Kleidung aus – Schuhe, Taschen und sonstige Accessoires nicht mitgezählt!
Stars haben bereits seit den 1920er Jahren Trends gesetzt, die mit dem Etikett „worn by the stars“ erfolgreich vermarktet wurden. Man denke nur an die Marlene-Hose, die damenhaften Kleider von Grace Kelly oder an das berühmte kleine Schwarze von Audrey Hepburn. Ohne dieses ist heute keine Design-Kollektion komplett. Auch männliche Stars setzen Akzente.
Humphrey Bogart machte den Trenchcoat unsterblich, und seit Miami Vice ist es kein Fauxpas mehr, wenn Mann unter seinem Sakko nur ein T-Shirt trägt. Das Zusammenspiel zwischen Zelluloid und Traumtextil funktioniert bis heute perfekt. Manch ein Designer verdankt gar erst der Leinwand seinen Weltruhm. Wer kannte zum Beispiel vor „Sex and the City“ schon Manolo Blahnik oder Jimmy Choo? Womit wir bei der endgültigen Verschmelzung von Film und Fashion wären. Wer in diesem Frühjahr/Sommer eine Modezeitschirift durchblätterte, stieß weltweit auf die Looks von Carrie & Co. In jüngster Zeit hat kein anderer Film die Modepresse mehr beflügelt. Die Outfits der vier New Yorkerinnen avancierten in kürzester Zeit zu den heimlichen Stars der Serie. Damit auch Fans mit kleinerem Budget sich kleiden können wie ihre Vorbilder, gibt es „offizielle Kollektionen“ und „limited editions“ etwa bei Peek & Cloppenburg oder von Görtz.
Doch bekanntlich ist nicht alles Gold, was glänzt – so auch in der scheinschönen Mode-Welt. Robert Altmann hat schon 1994 einen satirischen Blick hinter die Kulissen des Business gerichtet. Seine Komödie „Prêt-à-Porter“ spielt in der Woche vor den Pariser Modeschauen und zeigt, welche Mechanismen zwischen Presse, Fotografen, Designer und Models am Werk sind. Mechanismen, die auch das Model Sara Ziff in der Doku „Picture me“ schildert. Ihr Film setzt dort an, wo Germany’s Next Top Model aufhört und zeigt, wie trügerisch der schöne Schein in Wirklichkeit ist.
Trotz aller Kritik halten wir es dennoch mit Nino Cerruti, der sagte: „Mode ist der angenehme Teil des täglichen Lebens.“ Wir müssen ja nicht jeden Fummel kaufen, wir können uns auch an Defilées auf großer und kleiner Leinwand ergötzen, und davon träumen, auch mal Prada zu tragen.
Lufthansa mediaworld September Ausgabe
LH-mediaworld_09_2010
Öko-korrektes Leben in Düsseldorf: KonsuMensch zeigt, wie das geht

KonsuMensch. Herausgeber - NRW Kampagne Heiße Zeiten, mit Unterstützung des Umweltamtes der Landeshauptstadt , Texte - Tina Adomako
Es ist gar nicht so schwer, ökologisch korrekt zu leben. Jeder kann mit kleinen Schritten anfangen.
In NRW machen inzwischen über 500 Schulen bei der Kampagne Schule der Zukunft mit. Sie haben erkannt, dass nicht nur das Lernen von Mathe oder Englisch wichtig ist, sondern dass es genau so viel zählt, sich Gedanken über die (Um)Welt zu machen. Schüler engagieren sich in Schulgärten, trennen ihren Müll, sammeln Korken oder Batterien. Sie versuchen durch ihr Verhalten, Ressourcen zu schonen und die Umwelt weniger zu belasten.
Die vom Umweltamt der Stadt Düsseldorf herausgegebene Broschüre “Heiße Zeiten – KonsuMensch” begibt sich auf die Spuren nachhaltiger Produkte in Düsseldorf und erklärt anschaulich für Schülerinnen und Schüler, was sie tun können, um Ressourcen zu schonen.
Woher kommt deine Jeans?
Warum ist es sinnvoller, fair gehandelte Schokolade zu kaufen?
Wofür sind die Eine-Welt-Tage?
Wie funktioniert Agenda 21 in der Schule?
Das und mehr erfährt man in KonsuMensch, dem Fair-Führer für junge Menschen.
Hier geht’s zur Broschüre
Salsa-Nacht im Kaisersaal
Bei der 4. Salsa Nacht im Kaisersaal am 20. März kommt tropische Stimmung auf!
Die „Salsa Nacht“ beginnt eigentlich schon am Nachmittag und ist ein Muss für Fans lateinamerikanischer Rhythmen.
Die Veranstaltung beginnt um 12:00 Uhr mit verschiedenen Workshops. Ab 21:00 Uhr steigt die Party. Auf einer 250 qm großen Tanzfläche können Tanzbegeisterte sich zu feurigen karibischen Rhythmen drehen. Für den richtigen Salsa- Sound sorgen DJ Dave und DJ Jotace.
Selbst wer nicht tanzt, wird den Abend genießen, denn es wird einiges fürs Auge geboten. Die Mamborico Dance Company, seit vielen Jahren auf europäischen Bühnen zu Hause, stimmt alle Gäste mit einer heißen Show auf den Abend ein.
Gesund in den Tag
Von Knusper-Körnern und Crunchy-Ceralien
Müsli statt Toastbrot ist das bessere Frühstück, das weiß inzwischen jedes Kind. Doch stimmt die Mär von den gesunden Körnern? Und wie findet man in der Menge das beste Müsli?
Müsli ist gesund, das hat schon meine Mutter in den 60er Jahren gesagt und meiner Schwester und mir mit einer Mischung aus trockenen Flocken, Rosinen und gemahlenen Nüssen den Morgen verdorben. Wir verglichen die Pampe mit Sägemehl und wünschten uns Corn Flakes, Rice Crispies und Frosties von Kellog’s auf den Tisch. Damals gab es die von unserer Mutter bevorzugte gesunde Cerealienmischung nur in seltsamen Läden – Reformhäuser genannt – in denen blasse, kränklich aussehende Menschen einkauften. Heute führt Kellog’s selbstverständlich Müsli im Programm, und es gibt zahlreiche Müslisorten und Marken – auch in Biovarianten – selbst beim Discounter.
Wie meine Schwester und ich damals, lieben Kinder auch heute eher knusprige, süße Cerealien und davon gibt es jede Menge Auswahl. Vor allem Knuspermüsli wird an deutschen Frühstückstischen gern gelöffelt. Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wurden 2009 pro Haushalt 1,8 Kilogramm getilgt, Tendenz steigend. Das klingt, als ob die Deutschen fit in den Tag starten. Doch ganz so gesund wir ihr Image sind die meisten Müslis nicht – auch nicht immer die mit einem Biosiegel.
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