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Film und Buch

Der Film zum Wahlkampf: Das ist unser Land

Es ist früh am Morgen. Die Kamera fährt durch eine Arbeitersiedlung. Die Straßen sind leer. Es ist noch dunkel. Dann erscheint Pauline. Pauline ist Krankenschwester, alleinerziehende Mutter und ist immer im Einsatz. Im ambulanten Pflegedienst kümmert sie sich aufopfernd um ihre zahlreichen Patienten. Zusätzlich hat sie die Kinder, den Haushalt und ihren verwitweten Vater zu versorgen. Sie arbeitet jeden Tag bis zum Anschlag, aber man ahnt, dass sie nie auf einen grünen Zweig kommen wird. Immerhin hat sie noch Arbeit, was in ihrer Kleinstadt keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Darüber diskutieren die Leute im Ort. Weiter lesen …

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Musik

Robyn Bennett & Bang Bang „The Song Is You“

Peppig, fetzig, tanzbar – das waren die ersten Adjektive, die mir in Zusammenhang mit Robyn Bennett’s neuem Album eingefallen sind. „The Song Is You“ ist die vierte Scheibe der Wahlpariserin mit US-Migrationshintergrund, die vor zehn Jahren an die Seine zog, um auf den berühmten Brettern der Folies Bergères aufzutreten. Dort am Theater traf sie den Jazzposaunisten Ben van Hille, mit dem sie 2006 „Robyn Bennett & Bang Bang“ gründete. Neben der Sängerin und dem Posaunisten gehören noch Max Mastella (Gitarre), David Pourdier Duteil (Schlagzeug) Gino Chantoiseau (Bass) und Julien Raffin (Saxophon) zur Formation.
Nach zwei Coveralben veröffentlichten Robyn Bennett & Bang Bang 2013 ihre erste Scheibe mit eigenen Songs und Kompositionen. Auf „The Wait“ präsentierte die Sängerin eine Mischung aus jazzigen Balladen und Swing-Stücken.
Auf der neuen CD sind leichte Jazz-Einflüsse noch zu erkennen, auch der Swing ist geblieben, doch Band und Sängerin bewegen sich nun mehr in den Gefilden des Pop. Es ist Musik zum Tanzen und Wippen, geradlinige eingängige Melodien, leicht mitzusingende Songtexte, aber mit hohem Spaß- und Stimmungsfaktor. Eine Party-Scheibe im besten Sinne. Mehr lesen auf melodiva.de

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Film und Buch Gesellschaft und Umwelt

Afrika in Bewegung

Translokale Lebenswirklichkeiten und ländliche Entwicklung in Subsahara-Afrika

Es ist an der Zeit, Migration sowie raumüberspannende Netzwerkbeziehungen als Normalität der Lebenswirklichkeit in afrikanischen Gesellschaften zu betrachten. Die Autoren Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ von der Universität Osnabrück plädieren für eine translokale Betrachtungsweise von sozialem Wandel. In diesem Buch gehen sie der Frage nach, warum Migration zum festen Bestandteil Afrikanischer Lebenswelten geworden ist, und welche Folgen das hat. Auf der Suche nach Arbeit und nach besseren Lebensbedingungen ziehen viele fort – in die Großstädte, ins Ausland. Was passiert mit den Menschen, die zurückbleiben?

Die Autoren analysieren den Wandel im ländlichen Raum sowie die Einflüsse der Verstädterungsprozesse und der Migration auf das Leben der Menschen in Subsahara-Afrika. (…) Das Buch hilft, den Blick auf die Praxis der Entwicklungszusammenarbeit zu schärfen und zeigt auf, wie stark eine halbe Milliarde Menschen von Wanderbewegungen beeinflusst sind. Auf DiasporaNRW.net weiter lesen