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Interview Musik

Zodwa Selele – singen als Leidenschaft

„Die in Deutschland geborene Südafrikanerin“ – auf diese Herkunftszuschreibung besteht die Sängerin Zodwa Selele. Doch sie fügt hinzu, dass in ihrer Brust schon seit früher Kindheit stets zwei Herzen schlugen, das eine für Deutschland, das Land ihrer Geburt und das andere für Südafrika, das Land aus dem ihre Eltern einst vor dem menschenverachtenden Apartheid-Regime nach Deutschland geflüchtet sind. Im Bayrischen Frankenland kam sie zur Welt und verbrachte eine Kindheit, die sie als sehr glücklich beschreibt. Heute ist sie ein erfolgreicher Musical-Star, der es wichtig ist, etwas zurückzugeben.

Bekannt geworden ist sie mit Musicals wie „Aida“, „König der Löwen“ oder „Hairspray“ und vor allem mit dem Musical „Sister Act“. Für die Bühnenrolle der Deloris van Cartier wurde Zodwa Selele eigens von der Schauspielerin Whoopie Goldberg ausgewählt, die im Film die Rolle spielte. Für diese Musical-Rolle ist Zodwa Selele schon mehrfach mit diversen Musical-Preisen ausgezeichnet worden. mehr …

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Film und Buch

Haymatloz – Ein Film über Flucht

Denkende, kritische Menschen sind in totalitären Systemen meist unerwünscht. Als die Nazis an die Macht kamen, verloren rund ein Drittel der Professoren an deutschen Universitäten ihre Stellungen. Was passierte mit diesen Wissenschaftlern und Intellektuellen? Manche wurden in Konzentrationslager verschleppt und später ermordet, viele emigrierten ins Ausland. Was jedoch kaum bekannt ist: viele von ihnen gingen als Flüchtlinge in die Türkei. Dort hatte Staatsgründer Atatürk die Deutschen eingeladen, an seiner ambitionierten Universitätsreform mitzuwirken.
In „Haymatloz“ erzählt die türkischstämmige Filmemacherin Eren Önsöz von diesem wenig bekannten Kapitel Deutsch-Türkischer Geschichte. mehr lesen …

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Film und Buch Lifestyle

A Look into the Web Series, “An African City”

Africa – Looking pretty for a change

Anyone who has read “Americanah”, Chimamanda Ngozi Adichie’s bestseller, knows that for some, life in a big African city is often no different from the lives of their peers in cities like London, Paris or New York. Adiche’s novel shifts between the USA and Nigeria and portrays, among other things, the life of the successful, of those who’ve “made it” in Lagos society.

The series “An African City” is set not in Lagos, but in Accra, the capital of Ghana, and traces the adventures of five young, emancipated women in a modern metropolis. The five friends are all “returnees”, young women who’ve studied in Europe and the US and who have returned from a life abroad to join the upper crust of this West African country. They meet regularly in fancy restaurants, the gym or in beauty parlours and their conversations centre mainly on men, la mode and manicures.
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