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Interview Musik

Zodwa Selele – singen als Leidenschaft

„Die in Deutschland geborene Südafrikanerin“ – auf diese Herkunftszuschreibung besteht die Sängerin Zodwa Selele. Doch sie fügt hinzu, dass in ihrer Brust schon seit früher Kindheit stets zwei Herzen schlugen, das eine für Deutschland, das Land ihrer Geburt und das andere für Südafrika, das Land aus dem ihre Eltern einst vor dem menschenverachtenden Apartheid-Regime nach Deutschland geflüchtet sind. Im Bayrischen Frankenland kam sie zur Welt und verbrachte eine Kindheit, die sie als sehr glücklich beschreibt. Heute ist sie ein erfolgreicher Musical-Star, der es wichtig ist, etwas zurückzugeben.

Bekannt geworden ist sie mit Musicals wie „Aida“, „König der Löwen“ oder „Hairspray“ und vor allem mit dem Musical „Sister Act“. Für die Bühnenrolle der Deloris van Cartier wurde Zodwa Selele eigens von der Schauspielerin Whoopie Goldberg ausgewählt, die im Film die Rolle spielte. Für diese Musical-Rolle ist Zodwa Selele schon mehrfach mit diversen Musical-Preisen ausgezeichnet worden. mehr …

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Musik

Alsarah and The Nubatones: Manara

Wie klingt Musik, wenn sie in verschiedenen Heimaten ihre Wurzel hat? Der Begriff „World Music“ muss für viele Genres herhalten. Sobald ein nicht westlicher Klang zu hören ist, oder in einer „fremden“ Sprache gesungen wird, sind wir schnell bei der Musikrichtung, die eigentlich keine ist oder vielmehr ganz viele unterschiedliche Richtungen vereint. Auch das neue Album von Alsarah and The Nubatones fällt in dieses musikalische Gesamtgenre. Die Band um die Sängerin Alsarah spielt einen Sound, der in der Musik des Sudans wurzelt und mit (uns) vertrauten Pop Klängen eine Symbiose eingeht. „East-African-Retro-Pop“ nennt die Band selbst ihre Musik, die sie auf westlichen wie östlichen Instrumenten spielt. mehr…

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Musik

Jasmin Tabatabei: Was sagt man zu den Menschen wenn man traurig ist?

Eine gute Frage, was sagt man denn? Meist findet man die richtigen Worte nicht, weil man mit der eigenen Stimmung den anderen nicht auf die Nerven gehen will. Vielleicht reicht es einfach diese CD aufzulegen und sie sprechen zu lassen. „Ein Trauriger ist selten ein Sympathischer … schwer ist selten modern“, singt Jasmin Tabatabei auf dem titelgebenden Stück von Georg Kreisler. Doch die CD ist alles andere als unsympathisch oder altbacken. So richtig traurig ist die Scheibe eigentlich auch nicht. Einige Songs, wie Rheinhard Meys „Alle guten Dinge sind drei“ sind sogar sehr lustig und erzählen vom täglichen Chaos des Lebens mit Kindern. Fünf Jahre nach „Eine Frau“, Tabatabais hochgelobter erster Kollaboration mit dem Schweizer Saxophonisten David Klein, haben die Musiker sich wieder zusammengetan. Auf ihrem neuen Album präsentiert die Sängerin 14 Stücke – ein Mix aus Interpretationen bekannter Lieder und eigenen Kompositionen – die mit einer sehr entspannten Musik sowie intelligenten, wortwitzigen Texten aufwarten. mehr