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Donaflor: verjazzter Bossa aus der Schweiz

Anne-Florence Schneider: Donaflor

Anne-Florence Schneider: Donaflor © Label

Wenn Jazz auf Latin trifft, kommt fast immer ein angenehm hörbarer, oft auch tanzbarer Sound dabei heraus. Das gilt auch für das neue Album der Schweizerin Anne-Florence Schneider. Gekonnt bewegt sie sich in jazzigen Samba- und entspannten Bossa-Gefilden, die mit afrokubanischen Rhythmen vermengt sind. Musik und Stimme harmonieren auf dieser Scheibe sehr schön miteinander: Die Stimme klar und warm, mal mädchenhaft leicht, mal frauenhaft rauchig, die auf brasilianisch, französisch und englisch die Melodien aufgreift, frei interpretiert und weiter trägt. weiter lesen …

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Mit dem Duo Topolino auf farbenfroher Straße unterwegs

Duo Topolino: La strada dei colori
Einen Scheißtag gehabt? Herrscht leicht trübe Herbststimmung? Oder sind Sie nur etwas melancholisch drauf? Dann schlage ich einen kleinen musikalischen Spaziergang entlang einer farbenprächtigen Straße mit dem Duo Topolino vor. „La strada dei colori“ – die Straße der Farben, so heißt das neue Album von Nina Leonards und Norbert Scholly, und schon beim Hören des ersten Tracks steigt die Stimmung schlagartig! Mit einer furiosen Komposition des Gitarristen Norbert Scholly, wird der Straßenbummel eröffnet. Das Eingangsstück „Country Topolone“ könnte als eine kurze Zusammenfassung des Albums oder wie eine Einführung in das musikalische Thema der Scheibe verstanden werden. Weiter lesen …

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Fredda: „L’ancolie“

Spätestens seit Zaz hat frankophone Popmusik mit femininem Charme auch hierzulande eine breitere Hörerschaft. Im ähnlichen Stil kommt die Sängerin Frédérique Dastrevigne, aka Fredda, auf ihrem dritten Album „L’ancolie“ daher. Titelgeberin der neuen Scheibe ist die Akelei (l’ancolie), eine blaue Ranunkel-artige Blüte, die Sexualkraft und, wegen des gesenkten Blütenkopfs, gleichzeitig auch Demut symbolisiert. Im Altertum galt die Blume als Aphrodisiakum der Männer, die Samen wurden in vielen Hexensalben verwendet. Sollte dieser Background der Sängerin irgendwie als Inspiration gedient haben, ist auf dem Album kein direkter Zusammenhang erkennbar. In den 12 Songs geht es weder um Hexerei, demütige Frauen noch um pseudo potente Männer, sondern um nostalgische Erinnerungen, Torschluss-Panik, Vergangenes und Vergängliches. weiter lesen …