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Musik

Frau Lyytinen rockt!

Erja Lyytinen: „Live in London“
Zunächst einmal das Outing: nein, bevor ich dieses Album zur Rezension zugeschickt bekam, kannte ich diese Power-Musikerin nicht. Erja Lyytinen wird als beste Gitarristin Finnlands gehandelt, dieses Album zum besten Album des Jahres 2014 erklärt. Aber auch das britische Musikmagazin „Blues Matters“ meint, „Live in London“ gehöre zu den Top 3 der internationalen Alben des letzten Jahres. Nachdem ich das Album ein paar Mal rauf und runter gehört habe, frage ich mich, wie kann es sein, dass ich noch nie etwas von dieser Frau gehört habe?
Frau Lyytinen rockt! Und zwar richtig! Mit Schmackes geht es dann auch los. „It’s A Blessing“ heißt das erste Stück auf diesem Livealbum, das sich nur ganz kurz am Anfang wie ein Gospel anhört, sich dann nach wenigen Takten in ein furioses rockiges Stück verwandelt. Da kommt dann auch recht bald ausgiebig das Instrument zum Einsatz, das Erja Lyytinen beherrscht wie kaum eine andere: die Slide-Gitarre.
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Gesellschaft und Umwelt Tanz und Theater

Fluchtspuren verfolgen – „Dorthin wo Milch und Honig fließen“.

Großer Geist, bewahre mich davor über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Schuhen gegangen bin.“ So lautet eine Indianische Weisheit, in der es nicht darum geht, in fremden Schuhen zu laufen, sondern so weit wie möglich die Perspektive eines anderen Menschen anzunehmen, die Welt mit seinen Augen zu sehen.

Die Perspektive eines geflüchteten Menschen einzunehmen, ein wenig zu spüren, wie es sein kann, wenn man Heimat, Familie und Freunde verlassen muss, diese Möglichkeit will die Theaterproduktion „Dorthin wo Milch und Honig fließen“ eröffnen. Die Bühne dafür ist ein ganzer Stadtteil in Düsseldorf. Während Geflüchtete ihre wahren Geschichten mittels eines Audio-Guides erzählen, führen sie die Theatergänger und Theatergängerinnen auf eine inszenierte Fußreise durch Düsseldorf Oberbilk. Neben den professionellen Schauspielern, die in verschiedene Rollen schlüpfen und an verschiedenen Orten Teil der Geschichte werden, sind auch Menschen aus dem Stadtteil wichtige Protagonisten. So treffen Kunst und Realität zusammen und führen zu einer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit einem sehr aktuellen Thema.
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Musik

Kátia live at the Olympia

Vor ausverkauften Plätzen fand das Konzert am 23. Januar 2012 im Pariser Olympia statt. Wer neben dem akustischen Genuss auch das Visuelle mag, ist mit dieser ersten Live-Aufnahme der begnadeten Fado-Sängerin Kátia Guerreiro bestens bedient.

Die vorliegende Box „Katia live at the Olympia“ bietet neben einer CD mit 13 ausgewählten Stücken auch eine DVD, die mit 20 Songs den ganzen Abend bildlich festhält. „J’ai des jupes de toutes les couleurs…“ (ich habe Röcke in vielen Farben), teilt die Sängerin ihrem Publikum mit, doch die Farben des Abends sind Gold und Schwarz. (…)mehr auf melodiva.de