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Familie-Erziehung-Beziehung Musik

Bebop, Swing und ganz viel Jazz, speziell für kleine Hörer

Jazz Playground CoverDie fröhliche, musikalische Putumayo Weltreise für Kinder geht weiter. Im März erscheint „Jazz Playground“ mit jazzigen Tracks aus aller Welt. Wer bisher der Ansicht war, Jazz sei keine Musikrichtung für Kinder, wird mit diesem Album überrascht das Gegenteil feststellen. Mit ausgewählten Jazz-Stücken kann man Kinderohren sehr wohl beglücken!

Mit dem neuesten Kinderalbum aus der Playground-Reihe eröffnet Putumayo Kids dem Nachwuchs den Zugang zum Jazz. „Jazz Playground“ präsentiert 13 Stücke aus den verschiedenen Jazz Bereichen wie Bebop, Swing, Dixie, Latin, Vokal und cool Jazz. Und natürlich stammen dabei die Stücke auf der Compilation aus den unterschiedlichsten Ländern, denn Jazz ist mittlerweile in der ganzen Welt zu Hause.
Das Jazz-Abenteuer wird mit einem Stück aus dem Ursprungsland des Jazz eröffnet. Lewis Franco & The Missing Cats (USA) präsentieren mit „Stomp, Stomp“ eine swingende Bebop-Nummer. Weiter geht die Reise nach Kanada, wo Chris McKhool ein klassisches Vocal-Jazz-Stück vorträgt. Auf der anderen Seite des Atlantiks steuert die französische Combo Triocéphale eine verjazzte Version des berühmten Sur le Pont D’Avignon bei, während die Gruppe Kinderjazz aus Australien eine flippige Jazz-Melange aus Latin-Swing-Mariachi-Musik zum Besten gibt. Der Dixieland-Sound wird von der Gruppe Modern Conya aus Japan präsentiert, aus den Niederlanden erhalten die Kids eine Gypsy-Swing Geschmacksprobe à la Django Rheinhardt. Und der Brasilianer Gui Tavares stellt mit Dois Meninos den Brasilektro-Sound vor.

Das bunte vier sprachige Begleitheft liefert interessante Informationen über die Songs und enthält ein Glossar mit Jazz-Begriffen. Auf der Website www.putumayo.com gibt es für interessierte Eltern und Kinder weiterführende Infos über das Genre. Könnte gut sein, dass man sich mit dieser CD den nächsten Louis Armstrong oder Dave Brubeck heranzüchtet
Jazz Playground setzt die Tradition der beliebten Playground-Reihe fort, zu der auch World Playground, African Playground, Caribbean Playground, French Playground, Folk Playground, Animal Playground , European Playground und Hawaiian Playground gehören. Bisher wurden von der Playground-Reihe über 2,5 Mio. CDs verkauft.

Jazz Playground ist ab Mitte März 2010 im Plattenhandel und in zahlreichen Bio- und Eine-Welt-Läden erhältlich und kostet ca. 15 Euro.

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Musik

A Jazz & Blues Christmas

jazz & blues christmas cover

Mit dieser CD kommt endlich die perfekte musikalische Einstimmung auf Weihnachten, für alle die weder mit süßer nie klingenden Glocken noch mit nervigen Pop-Versionen von Weihnachtsliedern etwas anfangen können. A Jazz & Blues Christmas präsentiert eine Sammlung bekannter und auch weniger bekannter Christmas Songs gesungen von Jazz- und Blues Legenden.

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Interview Musik

Branford Marsalis:Leidenschaft für Jazz und Klassik (NRZ)

Leidenschaft für Jazz und Klassik: Branford Marsalis, der Mann mit dem Saxophon ehrt Düsseldorf mit fünf Auftritten

Wer Saxophonklänge liebt, kommt an Branford Marsalis nicht vorbei. Der Musiker, der diese Tage gleich fünf Gastauftritte in Düsseldorf gibt, gehört zu den besten seines Fachs. Heute Abend (Freitag) spielt er in der Tonhalle mit den Düsseldorfer Symphonikern Werke von Ravel, Veldhuis und Skrjabin. Am Samstag und Sonntag folgen Jazz-Auftritte.
Die Liebe zur Musik ist dem Weltklassen-Saxophonisten in die Wiege gelegt worden. Als Sohn eines bekannten Pianisten spielte Branford mit fünf Jahren schon Klavier. Mit sieben beherrschte er die Klarinette, mit 15 wagte er sich ans Saxophon. Während die meisten Musiker sich auf ein Genre festlegen, zeichnet sich Branford Marsalis durch seine musikalische Vielseitigkeit aus. Mühelos wechselt er vom Jazzfach zur Klassik, von Funk zu Pop und Crossover-Fusion. In den 80ern gehörte er Art Blakey’s Jazz Messengers an, er spielte an der Seite von Jazz-Legenden wie Clark Terry, Miles Davis, Dizzy Gillespie und Sonny Rollins. Mit Sting tourte der gebürtige New Orleaner zwei Jahre lang durch Europa und die USA. Diese Zusammenarbeit verhalf Branford zum großen Durchbruch. Als er Anfang der 90er-Jahre als Bandleader der Tonight Show verpflichtet wurde, war er in A-Promiland angekommen. Diesen Job, bei den ihm jeden Abend halb Amerika zuschaute, hing er jedoch schnell wieder an den Nagel. Seine musikalische Freiheit war ihm wichtiger als der Ruhm. „Der Wunsch Musiker zu sein, war einfach viel stärker als der Wunsch, den prominenten Entertainer zu spielen“, sagt er.
Mit seiner Band Buckshot LeFonque spielt er tanzbaren Funk-Jazz, das Quartett gibt anspruchsvollen Jazz von polyrhythmischer Diversität. Regelmäßig tritt der mehrfache Grammy-Gewinner als Solist mit führenden Kammer- und Symphonieorchestern auf. Bevorzugt er keine Musikrichtung? „Ich habe schon fast jede Musikrichtung gespielt, aber meine Lieblingsgenres sind Jazz und Klassik. Denn nur diese zwei Musikrichtungen erfordern wirkliches musikalisches Können“, sagt er selbstbewusst. Wer sein Fach so gut beherrscht, braucht keine falsche Bescheidenheit.
Nebenbei fördert Marsalis den musikalischen Nachwuchs und engagiert sich mit seinem Freund Harry Connick Junior für den Bau eines Musiker-Dorfs in New Orleans. „Ich bin kein Gutmensch, bin nicht in einem religiösen Haus aufgewachsen, wo die Eltern gepredigt haben, tut dies oder das. Aber durch ihr Vorbild haben sie uns Kindern gezeigt, dass man ein soziales Gewissen haben und entsprechend handeln sollte“, erläutert er sein Engagement. Es wundert daher nicht, dass dieser Mann als einer der 50 einflussreichsten US-Bürger vor wenigen Wochen eingeladen wurde, um in einer US-weiten Sendung seine Ansichten zum Thema „Rechte und Pflichten demokratischer Staatsbürgerschaft“ zu erläutern.
In Düsseldorf trat Branford Marsalis zuletzt vor zwei Jahren in der Tonhalle auf. Wer ihn damals verpasste hat diesmal sogar die Gelegenheit, den Virtuosen in beiden seiner Lieblingsgenres zu erleben.

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